OMBUDSVERFAHREN

ÜBERBLICK

Das Ombudsverfahren ist ein schriftliches Schlichtungsverfahren.

Bei Verbraucherbeschwerden über Fonds und Finanzdienstleistungen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch kann es zur außergerichtlichen Streitbeilegung in Anspruch genommen werden. Die Gesellschaft muss Mitglied der Ombudsstelle sein.

Grundlage des Ombudsverfahrens ist die Verfahrensordnung der Ombudsstelle, die vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) genehmigt wurde.

Der Fondsombudsmann kann im Rahmen des Ombudsverfahrens bindende Entscheidungen gegenüber einer Gesellschaft bis zu einem Wert von 10.000,- Euro erlassen oder Empfehlungen aussprechen, wenn der Eröffnung eines Verfahrens keine Hindernisse entgegenstehen.